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Eintrag Nummer 2 - Elektronische Musik

In diesem Eintrag möchte ich meinen Bezug zur Raveszene von A - Z Schildern.

Ich beginne einfach mal mit meiner Ersten richtigen Erfahrung die ich zu Ravern habe.

Ich komme aus dem Hunsrück, jedem dem das was sagt wird wahrscheinlich direkt an die Nature One denken. 

Naja. Ich wohne nur ca. 20 minuten von da Weg und wie das so ist möchte man auf so ein Festival unbedingt mal Fahren. Gesagt - Getan, 2012 war ich zum ersten mal mit ein paar Freunden da. Wir haben uns natürlich direkt dazu entschlossen das volle Programm mitzumachen also haben wir von Donnerstags bis Sonntags da Gezeltet. Sind dann, wie solls auch anders sein, direkt auf F13 also bei den hardcore anhängern gelandet. Wir waren also gezwungen uns anzupassen und uns mit den Leuten zu beschäftigen die so absolut nervtötende musik hören. :D

Alle ausser wir hatten ihre eigene Anlage dabei und so wurden wir rund um die Uhr mit Hardcore beschallt. Neben uns hatten wir ausserdem eine Gruppe Leute die sich von morgens bis Abends alles an Drogen geschmissen und reingezogen haben was man sich Vorstellen kann.

Das war im ersten Moment natürlich ein Kulturschock allererster Klasse. Wir kommen aus nem Dorf in dem sowas nichtmal unter der Hand Thema ist. Also haben wir da erstmal jeden Kontakt gemieden, weil wirs nicht Verstanden haben. Das Festival an sich ist denk ich garnichtmal das interessante an der Geschichte sondern die Erfahrung die ich mit den Leuten gemacht habe. Wir kamen mit denen ungewollt in Kontakt und haben uns dann aber mit denen unterhalten weils uns einfach interessiert hat warum die das machen. Dabei haben wir gemerkt das wir ein völlig falsches Bild im Kopf hatten. Wir haben die als dumm und verantwortungslos abgestempelt, war aber garnicht der Fall. Also ich möchte hier nicht Drogen verherrlichen, das ist ein sehr sensibles Thema das keinesfalls etwas für unreife Personen ist! Aber wir haben halt gemerkt das diese Art von Menschen sehr offen für alles ist und jeder situation erstmal mit interesse begegnet. Zu sagen das mich das Fasziniert hat wäre untertrieben. Die waren einfach total freundlich und sehr Schlau!

Das hat mich dazu veranlasst nach dem Festival mal zu Recherchieren und mich ein bischen in der Szene zu bewegen. Die Musik habe ich am anfang nichtmal so sehr gemocht, da es mir zu monoton war. Aber als ich dann die Verhaltensweisen Übernommen habe um etwas neues zu Lernen kam auch das mit der Musik.

Das ist meiner Meinung nach etwas das man sich nicht als begleitmusik geben kann während man was anderes macht, weil dann nervts. Ich habe mir die Zeit genommen und mir das in ruhe mal angehört, dabei habe ich gemerkt das es keineswegs so monoton und stumpf ist wies im ersten Moment rüberkommt. Wenn man mal wirklich darauf achtet wieviele Instrumente und Melodien ein Lied beinhaltet, ohne das es einem Groß auffällt, finde ichs einfach nur genial. Das hat was Faszinierendes, mit einem Lied soviel emotion Auszudrücken ohne auch nur ein Wort zu sagen! Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Dominik Eulberg - The Space between Us. Ich bekomme jedes mal Gänsehaut wenn ich dieses Lied höre weil da so viel Emotion drinsteckt obwohl das Lied eigentlich sehr ruhig ist... Kaum zu Beschreiben!

 

So kam ich immer Weiter da rein und hab meine Leidenschaft für guten Techno und Deep House entdeckt.

Natürlich kommt man durch die Szene auch viel in Kontakt mit Drogen, über die ich übrigens eine sehr zwiespaltige Meinung habe. Es hat mich interessiert warum Menschen sich sowas reinknallen. Deshalb hab ich mich da Schlau gemacht über wirkung, wirkstoffe, wirkdauer, dosierung und blablabla.

Ich habsauch irgendwann mal selbst Probiert aber schnell herausgefunden dass das nur bedingt was für micht ist. Ich Verurteile keinen ders macht aber ich denke jeder ders tut sollte sich dem Thema mit Vernunft und offenheit entgegenstellen um sich selbst und andere nicht zu gefährden!

Dazu aber wann anders mehr. Ich hab jetzt keine Lust mehr.

14.4.15 21:51, kommentieren

Erster Eintrag, Generelles...

Ich hab mir lang Gedanken gemacht ob ich einen Blog mache. Ich habe es schon länger Vorgehabt aber bis jetzt einfach nicht die Motivation dazu gehabt. Worum es geht kann man denke ich aus dem infobereich ganz gut rauslesen, daher spar ich mir jetzt mal ne riesen Einleitung.

 

Erstmal möchte ich mit dem allgemeinen Bild über Depressionen aufräumen weil es mich stört das so viele leute diesen Begriff benutzen und garkeine Ahnung haben was sie da eigentlich von sich geben. 

Ich liege nicht den ganzen Tag im Bett rum, heule wie ein 16-jähriges Teeniegirl, fühl mich unverstanden und Ritz mich Deswegen. Jeder der so ist und von sich behauptet er wäre Depressiv ist ein dummschwätzer und will eigentlich einfach nur Aufmerksamkeit um jeden Preis.

Ich bin das komplette Gegenteil davon. Ich bin ein sehr introvertierter und berechnender Mensch. Ich überlege erst dreimal wie andere darauf reagieren bevor ich etwas von mir gebe. Ich lasse mir nicht gerne in den Kopf schauen weil ich Angst habe mich Leuten zu öffnen. Da komme ich mir immer so verletzlich vor.  Ich bin auch nicht immer schlecht gelaunt oder so. Meistens habe ich gute Tage an denen ich keinen Gedanken daran Verschwende wie abgefuckt ich eigentlich bin. Aber das unterdrücken klappt halt doch nicht immer so gut wie mans gern hätte, und meistens kommen die negativen Sachen hoch wenn man gerade garnicht damit rechnet und treffen einen dann völlig unvorbereitet.

Ich habe sehr lange gebraucht um meine Art mit Dingen umzugehen selbst zu akzeptieren und irgendwie zu rechtfertigen. Ich habe viele Phasen durchgemacht wie zum Beispiel die Rap-Phase in der ich mich gegen alles und jeden aufgelehnt hab und jedem Menschen der mir nahe kommen wollte vor den Kopf gestossen habe. Dann kam ich vor ein paar Jahren mit der Techno szene in Kontakt und habe ganz schnell gelernt das mein Verhalten absolut ignorant und dumm ist. Im rückblick würd ich mir gern selbst ne ohrfeige für den Idiotischen mist den ich da von mir gegeben habe geben. :D

Aber im nachhinein ist man immer schlauer.

Apropos Techno, das ist etwas das mich sehr interessiert und fasziniert. Es ist nicht nur die Musik, sondern die Szene an sich die mir bis heute hilft meine Sichtweise auf alle Arten von Dingen und Situationen zu verändern und zu verstehen. Dazu aber ein anderes mal mehr.

Back to topic.

Ich habe ein sehr starkes motivationsproblem, krieg eigentlich nichts geregelt wenn man mir nicht dauernd in den Arsch tritt und sagt das ich mich um etwas kümmern soll. Ich vernachlässige alles und jeden obwohl ich mir der konsequenzen voll bewusst bin. Ich kann mir keinen Reim daraus machen wieso das so ist aber es ist so. Ein beispiel dazu ist das ichs mit 22 Jahren immernoch nicht hinbekommen habe nen verschissenen Führerschein zu machen. Ich weiß das der wichtig ist und das ich ihn brauche aber ich finde jedes mal ne neue ausrede um für den Moment andere Prioritäten zu setzen. Ich habe ein völliges defizit an Interesse für Sachen die andere Leute als selbstverständlich sehen. Mirgehts auch weiß Gott nicht gut dabei aber ich weiß nicht wie ich das ändern kann und das nervt mich. Ich schiebe alles von mir weg und ignorier es so lang bis es totel verdrängt ist. Das ist vielleicht auch der Grund warum ich schlecht mit Leute kann. Diemeisten können einfach nicht nachvollziehen wieso ich das tue und versuchen mir ihre Meinung dazu aufzudrängen und mich schliesslich als verantwortungslos und dumm darstehen zu lassen. Deshalb breche ich jeden Kontakt ab sobald es zu Meinungsverschiedenheiten oder Themen kommt die für mich schwierig sind. 

Ich weiß nicht wie ich das weiter beschreiben soll aber vielleicht verstehts ja einer von euch.. 

Ich mache jetzt hier mal Schluss und hoffe das man sich den Rest durch weitere Einträge zusammenreimen kann.

Bis dahin - Stay tuned to Techno 

14.4.15 21:05, kommentieren